
Tradition. Nur halt im dritten Bezirk.
Bio-Sake, handgemacht in Wien.
Vier Zutaten am Anfang, Zeit am Schluss. Mehr ist es nicht. Ausschließlich Junmai: kein zugesetzter Alkohol, kein Zucker, und herausgefiltert wird auch nichts.
Die erste Sake-Brauerei, die Wien je gehabt hat – in der Barmherzigengasse, dritter Bezirk. Gedämpft, gepresst und abgefüllt wird mit der Hand, ein paar hundert Flaschen auf einmal. Viel mehr geht sich nicht aus.
01
Bio-Arborio und Bio-Selenio, angebaut im Piemont von Giovanni Vignola, einem der Ersten, die in Italien Reis biologisch gemacht haben. Eine Tagesfahrt südlich von Wien – auf seinen Feldern fängt jeder Sud von Kura Wien an.
02
Das Hochquellwasser kommt aus den Bergen Niederösterreichs und der Steiermark und läuft ganz ohne Pumpe nach Wien herunter. Mittelhart, und außergewöhnlich eisenarm – ein Mineralbild, das dem der klassischen japanischen Braugebiete verblüffend nahekommt.
03
Kinshachi 1873 金鯱
Junmai Namagenshu. Unpasteurisiert, unverdünnt, unfiltriert.
750 ml · 16,5 % vol · Arborio, auf 90 % poliert
Midorishachi 緑鯱
Herzhaft und essensfreundlich, mit geröstetem Getreide und Nuss.
750 ml · 15% vol · Arborio
Aoshachi 青鯱
Der Sommer-Sake. Frisch, fruchtig und dezent im Ton.
750 ml · 15 % vol · Selenio
Marumero マルメロ
Gereifter Sake, mit Quitte angesetzt.
0,375 l · 12,5 % vol · es gibt nicht viel davon
Kappa 河童
Gereifter Sake, ein Verschnitt aus drei bis fünf Jahren.
0,375 l · 16 % vol · Arborio
Bakeneko 化け猫
Unser eigenes Destillat, aus frischem Sake-Kasu gezogen.
0,375 l · 40% vol · Arborio
„Ein Sake wie ein Beatles-Song.“
Unsere Philosophie
Kura Wien ist eine langsame Sache in einer Stadt, die sich noch nie hat hetzen lassen. Sake, gebraut wie seit Jahrhunderten, aus drei Zutaten und einer Menge Geduld – an einem Ort, der so etwas vorher nicht gekannt hat.
Brautage, Masterclasses und offene Türen in der Barmherzigengasse 10. Kōji, Moto, Moromi, Presse – die Saison fängt am 1. Oktober an, wie in Japan auch.