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Kinshachi 1873

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Kinshachi 1873 金鯱

  • Junmai Namagenshu
  • Nama · unpasteurisiert

Der goldene Shachi. Kinshachi 1873 ist Sake genau so, wie er von der Presse kommt: unpasteurisiert, unverdünnt, unfiltriert. Zwischen Tank und Glas steht nichts mehr.

Frisch, dicht und kraftvoll, mit ausgeprägter Reisnote, feinem Umami und den typischen Kōji-Aromen. Reife Birne, getrockneter Apfel, Zitronenzeste und ein Hauch Marzipan; in der Nase Mandeln, Walnüsse, frische Sahne und Joghurt.

Am Gaumen cremig, rund und ausgewogen, mit feiner Säure und leicht herber Nussigkeit – in Struktur und Dichte näher an einem charakterstarken Weißwein als an dem, was die meisten von Sake erwarten. Arborio aus dem Piemont, auf 90 % poliert, Wiener Hochquellwasser, Nihonshudo −3,5.

750
16.5
90
生酒
原酒
無濾過

Gesamt

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Ein lebhafter, vollmundiger Junmai Nama Genshu Muroka mit ausgeprägten Aromen von reifer Banane, Bananenbrot, gedämpftem Reis, Obers und Vanillejoghurt. Cremig in der Textur und reich an Umami, verbindet er eine mittlere Süße mit frischer Säure und einem kräftigen Gaumen, und klingt pfeffrig und milchig aus. Ein eigenständiger, charakterstarker Sake mit Breite, Energie und viel Freude am Tisch.

Was drin ist:

  • Arborio-Reis aus dem Piemont, auf 90 % poliert
  • Wiener Hochquellwasser – mittelhart, außergewöhnlich eisenarm
  • Eigener Kōji (Aspergillus oryzae), zwei Tage lang im warmen Raum gezogen
  • Sakehefe – und sonst nichts

Frisch, dicht und kraftvoll: reife Birne, getrockneter Apfel, Zitronenzeste und ein Hauch Marzipan, darunter Mandel, Walnuss, Sahne und Joghurt. Am Gaumen cremig und rund, mit feiner Säure und leicht herber Nussigkeit. Nihonshudo −3,5, also eine Ahnung von Süße statt eines trockenen Abgangs. Unfiltriert, eine leichte Trübung ist daher normal.

Zutaten: Wasser, Reis, Kōji (Aspergillus oryzae), Hefe. 16,5 % vol. 750 ml. Vegan. Enthält Alkohol.

Bei 5–10 °C im Weißweinglas, oder sanft auf etwa 40 °C erwärmt. Lassen Sie ihm im Glas einen Moment Zeit – die Süße vom Reis kommt erst nach dem ersten Schluck.

Unpasteurisiert: durchgehend kühl halten, auch am Heimweg, und nach dem Öffnen innerhalb weniger Tage austrinken.

Kühl, stehend und dunkel lagern. Nach dem Öffnen in den Kühlschrank und vor Sauerstoff schützen.

Enthält Alkohol. Abgabe nur an Personen ab 18. Bitte mit Verstand genießen.

Aroma

  • Reife Birne, getrockneter Apfel
  • Zitronenzeste, Marzipan
  • Mandel, Walnuss, Sahne
  • Feines Umami

Charakter

  • Unpasteurisiert
  • Unverdünnt
  • Unfiltriert
  • Nihonshudo −3,5

Format

  • 750 ml · 16,5 % vol
  • 5–10 °C, oder warm bei 40 °C
  • Weißweinglas
  • Kühl lagern
Kinshachi 1873

Sake, wie er von der Presse kommt

Unpasteurisiert

Nama. Die meisten Sake werden zweimal erhitzt, damit sie haltbar sind. Kinshachi nie. Deshalb ist die Frische vom Tank noch in der Flasche – und deshalb wohnt er im Kühlschrank.

Unverdünnt

Genshu. Nach dem Pressen kommt nichts mehr dazu. Was Sie schmecken, ist die volle Stärke der Gärung, 16,5 % vol – genau so, wie ihn die Brauer verkosten.

Unfiltriert

Muroka. Keine Aktivkohle, deshalb behält er Farbe, Textur und Kanten. Die leichte Trübung im Glas ist Absicht.

Reis, Wasser, Kōji – und Wien

Der Reis

Arborio aus dem Piemont, auf 90 % poliert. So viel vom Korn stehen zu lassen ist Absicht: So bleibt der Reis im Glas, statt weggeschliffen zu werden.

Das Wasser

Wiener Hochquellwasser, ohne Pumpe aus Niederösterreich und der Steiermark. Mittelhart und außergewöhnlich eisenarm – näher am Wasser der klassischen japanischen Braugebiete kommt man in Europa nicht.

Der Name

Der Kinshachi ist der goldene Shachi, jener Fisch mit dem Tigerkopf, der japanische Burgdächer vorm Feuer schützt. Die Jahreszahl steht für die Wiener Weltausstellung 1873, bei der zum ersten Mal Sake in dieser Stadt gestanden ist – hundertfünfzig Jahre, bevor ihn hier jemand gebraut hat.

Wie man ihn trinkt

Kalt und jung, im Weißweinglas: Dichte und feine Säure tragen ihn wie einen charakterstarken Weißwein. Gut zu allem, was Fett oder Salz mitbringt – Austern, Hartkäse, gegrillter Fisch. Sanft auf 40 °C erwärmt verträgt er auch, dann kommt die Süße nach vorn und die Nussigkeit wird runder.

Zu den Rezepten
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Wofür wir stehen

Häufige Fragen

Was heißt Namagenshu?

Nama heißt unpasteurisiert, Genshu unverdünnt. Zusammen: abgefüllt genau so, wie er von der Presse kommt. Nichts erhitzt, nichts dazu, nichts weg.

01

Was bedeutet Poliergrad 90 %?

Dass nur ein Zehntel vom Korn wegkommt. Die meisten Premium-Sake polieren deutlich mehr. Wir lassen absichtlich fast alles stehen – weil genau dort der Geschmack sitzt.

02

Warum ist er trüb?

Weil wir ihn nicht filtern. Das Trübe sind feine Reispartikel und Hefe – also genau das, wofür Sie zahlen. Drehen Sie die Flasche vorm Einschenken einmal sanft um.

03

Wie lagere ich ihn?

Im Kühlschrank, stehend, dunkel – immer. Unpasteurisierter Sake arbeitet bei Zimmertemperatur weiter.

04

Warm oder kalt?

Beides geht. 5–10 °C hält ihn frisch und straff, etwa 40 °C macht die Süße auf. Alles dazwischen ist Geschmackssache.

05

Wird der wirklich in Wien gemacht?

Jeder Schritt – Dämpfen, Kōji, Gärung, Pressen, Abfüllen – passiert von Hand, in unserer Brauerei in Wien.

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